Inhaltsbereich: Eine wahrlich bewegende Woche der 14-jährigen Leonie Kurz

Das Mammutprogramm der Jugendturnerin aus dem Leistungszentrum Kassel

In nur wenigen Tagen absolvierte die 14-jährige Leonie Kurz (TSG Wellerode) ein turnerisches Riesenprogramm in Kassel, Berlin, München und Kaufungen (bei Kassel).

In der Kasseler Aueparkhalle kämpfte sie am 21. April gegen Hessens Jugendturnelite um die Hessische Jugendmeisterschaft. Trotz einiger kleinerer Fehler freute sie sich am Ende über den errungenen Titel einer hessischen Jugend-Vizemeisterin.

Ab nach Hause, Turntasche und Koffer umgepackt. Mit Trainerin Michaela Mendra und ihren Schul- und Team-Kameradinnen vom Kasseler Goethe-Gymnasium, Rica Leinwather, Svea Helemann, Lena Ruzik und Ria Heckmann mit dem ICE von Kassel-Bad Wilhelmshöhe nach Berlin, Hauptbahnhof. Das Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia wartete bereits auf die Goetheschülerinnen. In überzeugender Manier und mit Vorsprung gewannen die Mädchen um Leo das Bundesfinale und konnten sich mit dem Titel „Bundessieger JtfO 2018“ schmücken. An Siegesfeier für Leo war nicht zu denken, denn der ICE vom Berliner zum Münchener Hauptbahnhof stand bereits auf Gleis 7. Die Deutschen Kunstturn-Jugendmeisterschaften im Münchener Stadtteil Unterhaching warteten bereits. Ihren Kür-Vierkampf absolvierte die Welleröderin in der Altersklasse 14 gegen Athletinnen aus den Bundesstützpunkten Stuttgart und Chemnitz mit Bravour und turnte mit 42,002 Punkten sogar knapp einen Zähler mehr als in den bisherigen Wettkämpfen dieses Jahres. Am Ende stand nach starken Vorstellungen ein 16. Platz in Leonies Vita.

Von anschließender Ruhe oder Entspannung am späten Samstagsabend keine Spur, der ICE nach Kassel wartete bereits. Die letzte wichtige Station ihrer Marathonwoche stand ins Haus. Am Sonntag rundete die eigene Konfirmation im nordhessischen Kaufungen als Höhepunkt die ungewöhnliche Woche ab.

Volker Hennig

 

„Eingangsschleife zum Tsukahara“
„Eingangsschleife zum Tsukahara“