Inhaltsbereich: Großes Pech für Michèle Bruchmann

Nicht die erwarteten Erfolge bei Welleröder Turnerinnen durch Trainingsrückstand

Limburg. Noch erheblich geschwächt von ihren Gesundheitsstörungen der vergangenen Wochen und durch den dadurch verursachten Trainingsrückstand verunsichert, traten drei junge Turnerinnen des TSG Wellerode am vergangenen Sonntag in der Limburger Heinz-Wolf-Halle bei den Hessischen Meisterschaften an den Einzelgeräten an.

Gemeldet hatte Stephan Riedinger die zehnjährige Madlen Pohl für den Barren, die 13-jährige Ilka Grünewald und die 15-jährige Michèle Bruchmann für den Balken. Ein Vorkampf an den jeweiligen Geräten entschied über die Finalteilnahme, nur die besten drei Turnerinnen jedes Gerätes und Altersklasse qualifizierten sich für den Titel, die Silber- oder Bronzemedaille.

Madlen, hessische Meisterin im Kürvierkampf ihrer Altersklasse bei den Anfang Oktober in Wellerode ausgetragenen Hessischen Kunstturnmeisterschaften, zeigte schon beim Einturnen erhebliche Defizite. Die Übung gelang nicht wie gewohnt, Unsicherheiten und Übungsunterbrechungen gaben hohe Punktabzüge. Als Elfte beendete sie ihren Wettkampf.

Auch Ilka waren im Übungsvortrag am „Zitterbalken“ durch das ausgefallene Training starke Unsicherheiten anzumerken. Weit entfernt von ihrer sonstigen Ausstrahlungskraft an diesem Gerät landete sie mit nur 8,90 Zählern auf Platz sieben. Couragiert kämpfte sich Michèle über das zehn Zentimeter breite Gerät. Einige Schwierigkeiten top, dann aber auch Wackler und starke Unsicherheiten, da lag Michèle unerwartet mit 10,20 Punkten auf Platz vier und musste die sonst schwächere Anne Schreiber aus Bad Hersfeld vorbei ziehen lassen. Somit kam sie auch nicht ins Finale.

Volker Hennig

 

Finale knapp verpasst, die 15-jährige Michèle Bruchmann
Finale knapp verpasst, die 15-jährige Michèle Bruchmann