Inhaltsbereich: Drei Patzer kosten Finalteilnahme

RSG-Turnerinnen der TSG 1887 beim Deutschland-Cup auf Platz 13

Halle / Saale. Mit der riesigen Leichtathletikhalle in der Saalestadt Halle hatte der DTB eine eindrucksvolle Kulisse für die Deutschen Meisterschaften und den Deutschland-Pokal im RSG-Gruppenfinale geschaffen. Mit großem Enthusiasmus traten die 92 Gruppen, die sich bei Landes- und Bereichsmeisterschaften für dieses Finale qualifiziert hatten, mit ihren Handgeräten zu diesem Kräftemessen an. Mit von der Partie auch Marina Ruf, Zuzanna Wala, Jana Chimitsch, Va­nessa Lippgardt und Xenia Girsch sowie als Ersatzturnerinnen Veronika Zionski und Julia Redinger (TSG 1887 Niederzwehren), die sich in der Schülerinnen-Wettkampfklasse der 10- bis 12-Jährigen im Gruppenwettkampf mit fünf Reifen gute Chancen ausgerechnet hatten, unter die besten acht zu gelangen um damit den Endkampf zu erreichen.

Beim Einturnen war Trainerin Rita mit den Leistungen ihrer Schützlinge noch sehr zufrieden. Mindestens Platz 12 musste das Quintett im ersten Durchgang erreichen um dann in einem zweiten unter die besten Acht und somit ins Finale zu gelangen.

Doch dann verlief alles ganz anders als erhofft. Beim „Reifenwechsel“ (gleichzeitiger Wurf der Reifen zu einer anderen Partnerin) landeten zwei Geräte auf dem Mattenboden, statt in der Hand der Partnerin. Dazu sorgte ein Geräteverlust (der Reifen landete außerhalb der Fläche) für starken Punktabzug. Enttäuscht mussten die Zwehrenerinnen registrieren, dass sie mit nur 0,225 Punkten hauchdünn am 12. Platz vorbeigeschrammt waren und somit das Finale verpasst hatten.

Doch alle Kasseler Turnerinnen sind noch so jung, dass sie im kommenden Jahr in gleicher Alters- und Wettkampfklasse erneut starten können. Dann hofft Rita Heiß auf eine erfolgreiche Endkampfteilnahme.

Volker Hennig

 

„Immer nur lächeln!“ v. li.: Xenia Girsch, Jana Chimitsch, Veronika Zionski, Vanessa Lippgardt und Julia Redinger (es fehlen Zuzanna Wala und Marina Ruf)
„Immer nur lächeln!“ v. li.: Xenia Girsch, Jana Chimitsch, Veronika Zionski, Vanessa Lippgardt und Julia Redinger (es fehlen Zuzanna Wala und Marina Ruf)