Inhaltsbereich: Startschuss von Turnfeststadt Baunatal zur neuen in Friedberg

Bei Staffelübergabe war ein riesiges Spinnennetz zu überwinden

Ein großes Spektakel hatte sich der HTV zur 200-jährigen Geburtstagsfeier der deutschen Turnbewegung ausgedacht. Unter dem Motto „200 Jahre Turnen - HessenTOURner“ sollte nicht nur dieses Jubiläum gewürdigt werden. Es sollte zudem ein Staffelholz in den Schulherbstferien eine 200 Kilometer lange Strecke von der Turnfeststadt 2008 Baunatal in die neue Turnfeststadt Friedberg, unter Anlauf und Zwischenstation von weiteren sechs, auf der Route liegenden, Städten überbracht werden. Nicht nur die nordhessischen Turnvereinsmitglieder, sondern auch deren Verwandte waren zu der Veranstaltung willkommen.

Die verantwortliche HTV-Gestalterin Bettina Homburg hatte sich für den Staffellaufstart in der Baunataler Max-Riegel-Halle eine knifflige, von den Turnerinnen und Turnern zu lösende Aufgabe ausgedacht. Ein quer gespanntes Spinnennetz mit acht mal neun einzelnen Feldern war von den Teilnehmern zu durchqueren, ohne dabei das Netz zu berühren. Zudem mussten alle 72 Felder überwunden werden.

Ratlosigkeit bei allen Teilnehmern. Die unteren Spinnennetz-Felder waren ja easy, aber wie sollte ein Feld in ein Metern achtzig Höhe durchquert werden?

Der Moderator des Abends Thomas Szameitpreucksch, sonst in der HTV-Hofburg als Medienbeauftragter bekannt, gab Tipps: „Ihr dürft Euch alle helfen lassen. Auch die Eltern und Verwandten können mit Hilfestellung beim Lösen der Aufgabe mitwirken“!

Das ließen sich die 33 jungen Turnerinnen und Turner, ausnahmslos vom KSV Baunatal, nicht zweimal sagen. Voller Eifer wurde zunächst ein Probedurchgang gestartet, dann wurde es ernst. Gewissenhaft prüften die stellvertretende Bürgermeisterin Baunatals und Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz (sie durchquerte auch zwei der Waben), die Gauvorsitzende Martina Hohmann-Michels und ihr Geschäftsführer Günter Dithmar zusammen mit dem HTV-Ehrenmitglied Hansgeorg Kling, ob auch alles mit geordneten Dingen vor sich ging. Bettina Homburg kennzeichnete jedes überwundene Hindernis mit einem farbigen Tuch.

Vor allem die Angehörigen der Kids, oft zu dritt oder viert mit einer Turnerin beschäftigt, sorgten dafür, das alle Felder durchquert werden konnten. Riesenjubel als das letzte Wabenfeld überwunden war. Symbolisch übergab zum Schluss Thomas Szameitpreucksch ein überdimensioniertes Staffelholz an die Vizebürgermeisterin.

Martina Hohmann-Michels bekannte zum Schluss: „Auch wenn die Resonanz unserer Vereine gleich Null war, hat die Veranstaltung mir sehr viel gegeben und Freude bereitet.

Der Staffelstab ging anschließend weiter nach Melsungen.

Volker Hennig

 

Anastasia Konstans wird von ihrer Mutter und Günter Dithmar durch das Spinnennetz geschoben.
Anastasia Konstans wird von ihrer Mutter und Günter Dithmar durch das Spinnennetz geschoben.

 

Stabübergabe von Thomas Szameitpreucksch an Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz, dahinter Günter Dithmar und Martina Hohmann Michels.
Stabübergabe von Thomas Szameitpreucksch an Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz, dahinter Günter Dithmar und Martina Hohmann Michels.

 

Symbolischer Stabwechsel von Thomas Szameitpreucksch an Hansgeorg Kling
Symbolischer Stabwechsel von Thomas Szameitpreucksch an Hansgeorg Kling