Inhaltsbereich: Gute Leistungen der Trebing-Zwillinge bei deutschen Kunstturnmeisterschaften der Jugend

Lewis diesmal knapp vor Glenn

Chemnitz. Bei den Hessischen Kunstturnmeisterschaften, die vor 14 Tagen im Rahmen des 14. Hessischen Landesturnfestes in Nieder-Mörlen ausgetragen wurden, hatten die 12 Jahre alten Zwillinge Glenn und Lewis Trebing mit klarem Vorsprung die Plätze eins und zwei belegt. Zusammen mit dem Dritten, Yannis Uschkurat (Eintracht Frankfurt), waren beiden Jungturner aus Sandershausen, die für den TSV Immenhausen in Einzelwettkämpfen und für die TSG 1887 Niederzwehren in Mannschaftswettkämpfen antreten, mit den gezeigten sehr soliden Leistungen, für die Deutschen Jungend-Kunstturnmeisterschaften qualifiziert.

Dass bei den in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle am Wochenende ausgetragenen Deutschen Kunstturnmeisterschaften der Jugend ein ganz anderer Wind herrschte als bei den Hessischen, merkten Glenn und Lewis schon beim Einturnen. Flugteile und schwierigste Übungsverbindungen zeigten bereits die 12-Jährigen, vor allem die aus den neuen Bundesländern.

Glenn und Lewis ließen sich aber von den elitären Turnern nicht beeindrucken und turnten ihren Zwölfkampf (sechs Pflicht-, sechs Kürübungen) in gewohnter Manier, wenn auch bei der Pflicht sich einige Fehler einschlichen. Mit dem Ergebnis (Lewis Pflicht: 47,625, Kür: 61,400 = 109,25 Endpunkte und Platz 22 sowie Glenn Pflicht:48,075, Kür: 60,700 = 108,775 und Platz 23) war Trainer Hans-Rüdiger Matzner mehr als zufrieden. Seine jungen Turner sind auf dem richtigen Weg. Der dritte Hesse, Yannis, hatte sich am letzten Gerät noch vor die beiden Nordhessen geschoben und war mit 109,875 auf dem 20. Rang gelandet.

Volker Hennig

 

Lewis Trebing schlug dieses Mal knapp seinen Bruder Glenn
Lewis Trebing schlug dieses Mal knapp seinen Bruder Glenn