Inhaltsbereich: TSG 1887 und KTV Fulda auf der Ziellinie zum Aufstieg

Hoffnungen auf einen Aufstieg in die dritte Bundesliga im Turnen gewachsen

Fulda. Zum letzten Kräftemessen vor dem alles entscheidenden Endkampf in der Regionalliga am kommenden Wochenende in Ober-Ramstadt trat die Wettkampfgemeinschaft der TSG 1887 Kassel Niederzwehren/KTV Fulda gegen den TSV Odenhausen in der Konrad-Adenauer-Schule von Petersberg an. Ihr Ziel, auch den erstarkten Gegner in die Schranken zu verweisen, gelang auf ganzer Linie. Mit 205,8 Punkten gegenüber 198,7 wurde der Kampf der Fuldastädter nicht nur deutlich gewonnen, auch die Gerätepunkte, die am Ende ausschlaggebend sein könnten, wurden an allen sechs Geräten eingefahren.

Angetreten mit den Fuldaern Benedikt Hofner, Till Wettlaufer und einem verletzten Yves Matthess sowie den Kasselern Sven Wallbaum, Kai Hofmann und den Zwillingen Glenn und Lewis Trebing zeigte die Wettkampfgemeinschaft vom ersten bis zum letzten Gerät ihre Überlegenheit. Wohlweislich hatten die beiden Trainer Hansi Buchmann (Fulda) und Hans-Rüdiger Matzner (Kassel) ihre Schützlinge diesmal nur an ihren besten Geräten eingesetzt, keiner turnte den vollen Sechskampf durch. Auch schonen wollten die Trainer ihre gesundheitlich angeschlagenen Turner um dann beim Endkampf in Ober-Ramstadt den Qualifikationskampf für den Aufstieg in die dritte Bundesliga zu erreichen.

Beste Turner der Fuldastädter waren diesmal am Boden Wettlaufer(12,55), am Pauschenpferd Glenn Trebing (10,95), an den Ringen Wallbaum (12,80), Sprung Hofmann (12,15), Barren Glenn (12,45) und am Reck erneut Glenn mit 11,30 Zählern.

Nun hoffen Buchmann und Matzner, dass auch beim Finalkampf der Regionalliga die Weichen für den Aufstiegswettkampf in die Nobelklasse gestellt werden.

Volker Hennig

 

Trotz seiner 14 Jahre ein zuverlässiger Mannschaftsturner: Glenn Trebing
Trotz seiner 14 Jahre ein zuverlässiger Mannschaftsturner: Glenn Trebing