Inhaltsbereich: Wettkampfgemeinschaft Kassel/Fulda vor Aufstiegswettkampf zur dritten Bundesliga im Gerätturnen

Kassel. Vor ihrer bisher größten sportlichen Herausforderung stehen am kommenden Samstag die Turner der Wettkampfgemeinschaft KTV Fulda/TSG 1887 Kassel-Niederzwehren. Als überlegener Sieger der Regionalliga Gruppe Süd hatten sie sich für den Aufstiegswettkampf in die 3. Bundesliga im Gerätturnen qualifiziert.

Am Samstag um 10 Uhr treten in der Vierfachsporthalle Paffrath in Bergisch Gladbach Sven Wallbaum, Kai Hofmann (beide Kassel) sowie Yves Mattheß, Till Wettlaufer, Benedikt Hofner (KTV) und dem vom TB Wiesbaden ausgeliehenen Ralph Schwabenland an die Geräte. Leider können die Kasseler Zwillinge, die 14-jährigen Glenn und Lewis Trebing, aus Altersgründen noch nicht starten. Der Wettkampfgemeinschaft dürften damit wertvolle Punkte am Boden, Sprung, Pauschenpferd und Reck in der Endabrechnung fehlen.

Die Gegner, der Sieger der Regionalliga Gruppe Nord TSV Kierspe, sowie die Abstiegskandidaten aus der 3. Bundesliga TV Hösbach und USC München sind nach Aussage des KTV-Vorsitzenden Hans Joachim Buchmann sehr schwer einzuschätzen. Sie gelten aber als nicht unbezwingbar.

Im Jahr 1992 hatten die Turner des KSV Hessen, die nach dem Konkurs des damals größten nordhessischen Sportvereins zur KSV Auedamm gewechselt waren, den Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga (eine dritte Liga wurde erst später eingeführt) bravourös geschafft, sich nach Liga-Umgliederung 1993 aber nur ein Jahr dort halten können.

Volker Hennig

 

Die Kasseler Turner mit (v. li.): Trainer Hans-Rüdiger Matzner, Sven Wallbaum, Lewis Trebing, Glenn Trebing, Kai Hofmann.<br />Die Zwillinge dürfen beim Aufstiegswettkampf aus Altersgründen noch nicht antreten.
Die Kasseler Turner mit (v. li.): Trainer Hans-Rüdiger Matzner, Sven Wallbaum, Lewis Trebing, Glenn Trebing, Kai Hofmann.
Die Zwillinge dürfen beim Aufstiegswettkampf aus Altersgründen noch nicht antreten.