Inhaltsbereich: Kassels Rhythmische Sportgymnastinnen triumphierten bei den Hessischen Meisterschaften in der Kasseler Lichtenbergschule

Kassel. Einen herzerfrischenden und temporeichen Wettkampf erlebten rund 130 begeistert mitgehende Zuschauer am Sonntag in der Sporthalle der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel. Bei den Hessischen Nachwuchs- und Gruppenmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) überzeugten schon die Sieben- bis Neunjährigen mit faszinierenden Übungen und erhielten dafür donnernden Applaus. Ein Highlight des Wettkampfes aber waren die Meisterschaften der Gruppen, bei denen die jungen Turnerinnen der ausrichtenden TSG 1887 Niederzwehren in allen drei Klassen dominierten und schnell die Herzen des Publikums gewannen.

Die mit Viktoria Kurnaeva, Jana Chimitsch, Xenia Girsch, Marina Ruf, Selina Aygün und Zuzanna Wala in der Freien Wettkampfklasse (16+) mit fünf Bändern angetretenen Kasseler Turnerinnen brillierten in beiden Durchgängen und holten sich mit deutlichem Vorsprung den hessischen Meistertitel. Ebenso überlegen präsentierten sich Diana Hahn, Veronika Zionski, Emili Freimann, Julia Redinger und Katharina Pfeifer mit fünf Seilen in der Juniorinnenwettkampfklasse (Jahrg. 2000 – 2003). Auch diese Kasseler Gruppe gab den starken Südhessinnen mit vier Punkten Vorsprung deutlich das Nachsehen. Gleich zwei Gruppen der TSG errangen in der Schülerinnenwettkampfklasse (Jahrg. 2003 – 2005) mit fünf paar Keulen den Meister- und Vizemeistertitel. Vanessa Lippgardt, Justina Zionski, Anita Walter, Nicolette Tropin und Jennifer Tcacic zeigten famose Übungen. Aber auch Iya Creshina, Angelina Frank, Veronika Cerluka, Sherilyn Braun, Jana Rieger und Angelique Solovjova schoben sich noch klar vor dem TV Heppenheim auf den Silberrang.

Im Kür-Zweikampf (Jahrg. 2001 und älter) konnte Julia Redinger mit Keulen und Seil dank eindrucksvoller Vorträge ihren Vorjahres-Meistertitel sicher verteidigen. Leonie Shepelev, eine der Jüngsten im Feld, turnte in der Kinderleistungsklasse 7 ihre Übungen ohne Handgerät sehr gekonnt und wurde unter 17 Gymnastinnen fünfte. In der KLK 8 (o. HG., Seil) verfehlte Leonie Freimann wegen eines fehlenden Elements den Meistertitel nur äußerst knapp. Über ihre Silbermedaille freuten sich aber die beiden Trainerinnen Rita Heiß und Oxana Klöpfer-Welker und der Trainerstab der TSG genauso wie über das gute Abschneiden von Sofia Hahn, Lia Weidt und Anely-Christina Dewald, die in gleicher Klasse vierte, fünfte und sechste wurden und Evelyn Spilewskis Bronzeplatz in der KLK 9 (o. HG., Seil, Reifen).

Volker Hennig

 

TSG-Gymnastinnen in der Freien Wettkampfklasse mit (v. li.): Viktoria Kurnaeva, Jana Chimitsch, Xenia Girsch, Marina Ruf, Selina Aygün und Zuzanna Wala
TSG-Gymnastinnen in der Freien Wettkampfklasse mit (v. li.): Viktoria Kurnaeva, Jana Chimitsch, Xenia Girsch, Marina Ruf, Selina Aygün und Zuzanna Wala

 

Überlegene Meisterinnen in der Juniorinnenwettkampfklasse (v. li.): Diana Hahn, Veronika Zionski, Vanessa Lippgardt, Emili Freimann, Julia Redinger und Katharina Pfeifer
Überlegene Meisterinnen in der Juniorinnenwettkampfklasse (v. li.): Diana Hahn, Veronika Zionski, Vanessa Lippgardt, Emili Freimann, Julia Redinger und Katharina Pfeifer

 

Julia Redinger
Julia Redinger

 

Leonie Freimann
Leonie Freimann