Inhaltsbereich: Gegen KTV Hohenlohe knapp verloren

KTV Fulda/TSG 1887 Niederzwehren überzeugen mit starken Leistungen

Öhringen. In der Hohenlohe-Halle von Öhringen musste die Wettkampfgemeinschaft der KTV Fulda/TSG 1887 Kassel-Niederzwehren gegen den starken Ligazweiten in der 3. Turn-Bundesliga, die KTV Hohenlohe, am vierten Wettkampftag antreten. Der bis zum letzten Gerät spannende Kampf wurde am Ende von den Hohenloher Turnern mit 277,30 Punkten zu 274,35 knapp gewonnen. Die Fuldastädter, die mit Benedikt Hofner, Till Wettlaufer und Yves Mattheß (alle KTV) sowie Kai Hofmann, Sven Wallbaum, Glenn und Lewis Trebing (TSG 1887) hatten aber drei Geräte für sich entscheiden können und verbuchten 6:6 Gerätepunkte, die am Ende der Ligasaison für den Klassenerhalt entscheidend sein könnten.

Die Gastgeber waren mit dem sehr starken ungarischen Nationalriegenturner Akos Vadaszfi ins Rennen gegangen, der im Wettkampf mit alleine 23 Score-Punkten (SP) schon den Wettkampf halb für die Hohenloher entscheiden konnte. Doch die 15-jährigen Zwillinge Glenn mit 10 und Lewis mit 9 hatten maßgeblichen Anteil am bisher stärksten Auftreten der Fulderaner.

Nach knappem Punktverlust (47,75 zu 48,00) am Boden zeigten die nordhessischen Turner am Pauschenpferd ihre Stärke und hielten mit 43,45:41,90 das Rennen offen. Lewis turnte eine brillante Übung und hatte mit 12,15 Zählern Tagesbestnote und lag damit noch weit vor dem ungarischen Spitzenturner (11,35). Auch die Ringe entschieden die Schützlinge von Hansi Buchmann (Fulda) und Hans-Rüdiger Matzner mit 43,90:43,05 für sich. Gegen Vadaszfi, der eine Weltklasseübung zeigte (13,45), konnte Sven Wallbaum nur bedingt mithalten und kam mit 11,45 zu einer guten Wertung.

Den Sprung gewannen die Hohenloher deutlich mit 51,30:48,05, auch wenn Lewis (12,45) und Kai Hofmann (12,00) glänzende Sprünge zeigten. Die Barrenwertung ging mit 48,45 zu 47,50 Zählern (Glenn 12,45, Wallbaum 12,05) an die Gastgeber, ebenfalls das Reck mit 44,60 zu 43,70 (Glenn 12,10, Lewis 11,85).

Mit diesem Wettkampf hat sich der Liganeuling auch für die noch ausstehenden zwei Begegnungen Respekt verschafft und dürfte das Ziel, Bundesligaerhalt, einen gewaltigen Schritt näher gerückt sein.

Der nächste Auswärtswettkampf startet am kommenden Samstag gegen den TV Hösbach.

Volker Hennig

 

Besser als der ungarische Nationalturner Akos Vadaszfi am Pferd: Lewis Trebing
Besser als der ungarische Nationalturner Akos Vadaszfi am Pferd: Lewis Trebing