Inhaltsbereich: Unerwarteter Einbruch bei der bisher starken Wettkampfgemeinschaft Kassel-Fulda in der dritten Turn-Bundesliga

Hösbach. Völlig anders als erwartet verlief der Wettkampf in der 3. Turn-Bundesliga TV Hösbach gegen die Wettkampfgemeinschaft Kassel/Fulda. Nach beendeter Verletzungspause traten die Unterfranken mit den drei Spitzenturnern Johannes Kreß, Sergejs Poznakovs und Phu Nguyen mit einer enorm verstärkten Mannschaft an und gewannen das Kräftemessen mit 284,90 zu 249,95 Punkten klar.

Wegen eines kurzfristig anberaumten Nationalkader-Lehrgangs, der nach Entscheidung von Trainer Hans-Rüdiger Matzner (Kassel) für die turnerische Zukunft wichtiger war als die Teilnahme am Bundesliga-Wettkampf, konnten diesmal die beiden „Joker“ Lewis und Glenn Trebing nicht in Hösbach antreten. So hatte das mit Kai-Lorenz Hofmann, Sven Wallbaum (beide TSG 1887 Kassel-Niederzwehren) und Till Wettlaufer, Benedikt Hofner sowie dem 40-jährigen Yves Mattheß (KTV Fulda) gestartete Rumpfteam erhebliche Mühen und konnten mit dem bisherigen Tabellenletzten nur bedingt mithalten.

An allen sechs Geräten fehlten die Kasseler Zwillinge und das Kräftemessen hätte mit den beiden 15-jährigen vermutlich einen anderen Verlauf genommen.

Am kommenden Samstag startet das Fulda-Team gegen die sehr starke Eintracht Frankfurt, die als überragender Tabellenerster den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga anvisiert haben, um 17 Uhr in der Petersberger Kreissporthalle. Der Klassenerhalt der KTV Fulda/TSG 1887 ist schon jetzt gesichert, auch wenn der Wettkampf klar verloren werden sollte.

Das jetzt so starke Hösbacher Team wird bei den Relegationswettkämpfen um Auf- und Abstieg zur 3. Bundesliga sich vermutlich den Ligaerhalt sichern.

Volker Hennig

 

Rumpfteam der KTV Fulda/TSG 1887 Niederzwehren mit eigener Kinder-Fangruppe (v.li.): Kai Lorenz Hofmann, Till Wettlaufer, Sven Wallbaum, Benedikt Hofner und Yves Mattheß
Rumpfteam der KTV Fulda/TSG 1887 Niederzwehren mit eigener Kinder-Fangruppe (v.li.): Kai Lorenz Hofmann, Till Wettlaufer, Sven Wallbaum, Benedikt Hofner und Yves Mattheß