Inhaltsbereich: Kasseler Rhythmische Sportgymnastinnen kämpfen bei Regionalmeisterschaften in Düsseldorf

Nach Startverbot starten TSG-Gymnastinnen nun voll motiviert

Kassel. Überglücklich, nun doch bei den Regionalmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) starten zu dürfen, reisen am Wochenende insgesamt sieben Athletinnen der TSG 1887 Niederzwehren mit ihren Trainerinnen Rita Heiß und Oxana Klöpfer-Welker nach Düsseldorf. Im Vorfeld hatte der Organisator der Meisterschaften den Zwehrener Gymnastinnen einen Start versagt, weil angeblich die Wettkampfunterlagen nicht zeitgerecht vorgelegen hätten. Die darauf folgende Eingabe von Trainerin Rita Heiß, sie habe die Unterlagen eine Woche vor dem Termin auf dem Postweg übersandt, halfen nichts. Erst eine Beschwerde der Trainerin beim Technischen Komitee des DTB, man könne die Gymnastinnen nicht für eine offensichtlich verspätete Zustellung der fraglichen Post bestrafen, ergab ein Einlenken des DTB und eine nachträgliche Starterlaubnis.

Über diesen Bescheid hoch motiviert treten nun Diana Hahn, Maria Bechler, Katharine Pfeifer und Emili Freimann in der Juniorenwettkampfklasse (Jahrg. 01–03, Seil, Reifen, Band) gegen 33 weitere Wettkämpferinnen, die sich alle bei den entsprechenden Landesmeisterschaften qualifiziert hatten, an. In der höchsten Klasse, der Freien Wettkampfklasse (Jahrg. 2000 und älter, Seil, Reifen, Ball) stehen Marina Ruf, Zuzanna Wala und Vanessa Lippgardt 26 Gymnastinnen gegenüber.

In der JWK qualifizieren sich 16 und in der FWK 13 Gymnastinnen weiter für den Deutschland-Cup am 30.04./01.05. in Bremen.

Volker Hennig

 

Maria Bechler mit dem Seil
Maria Bechler mit dem Seil